10.09.2015

VfB weiter

Autor / Quelle: Reiner Kramer

Foto: Reiner Kramer - (c) 2015- NFV

Wolfsburg -  

Der VfB Oldenburg (im Bild Thorsten Tönnies, rechts) hat als zweiter Verein das Halbfinale um den Krombacher Niedersachsenpokal erreicht.

Beim Oberligisten Lupo Martini Wolfsburg setzte sich der Zweitplatzierte der aktuellen Regionalliga-Tabelle mit 2:1 durch. Vor 450 Zuschauern im Lupo Stadio brachte Marius Winkelmann die favorisierten Gäste nach 17 Minuten in Führung. Mustergültig vorbereitet wurde der Treffer durch den agilen Kifuta Kiala Makangu, der nach einem Rückpass auf Lupo-Keeper Lennart Gutsche selbigen presste und den von Gutsche daraufhin schlecht zur Seite herausgespielten Ball erlief, das Leder in die Mitte passte, wo Winkelmann das Zuspiel verwertete. Wolfsburg, das in der ersten Hälfte erst in der Nachspielzeit zu zwei nennenswerten Chancen kam, erzielte vier Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich. Leon Henze scheiterte zunächst an VfB-Torwart Dominik Kisiel, doch im Nachschuss war Elvir Zverotic zur Stelle.

Zum Bedauern der Gastgeber hielt der neue Spielstand allerdings nicht lange. Bereits acht Minuten später verwertete Jordan Petrov eine lang in den Lupo-Strafraum geschlagene Diagonalflanke per Kopf zum 1:2. Der 21-Jährige, der in seiner Jugend von Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg ausgebildet wurde, war erst in der vergangenen Woche vom VfB verpflichtet worden und hatte ab der 38. Minute Ivo Thomas (Oberschenkelbeschwerden) ersetzt.

Anschließend verwaltete Oldenburg den Vorsprung. Lupo gelang es nicht, die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Auf der Gegenseite boten sich Kamen Hadzhiev (61.) und VfB-Kapitän Thorsten Tönnies in den Schlussminuten Möglichkeiten zum dritten Treffer.

Fazit: Der Oberligist verkaufte seine Haut teuer, hatte aber nicht die Mittel, um gegen die spielbestimmenden Gäste für eine Pokalüberraschung zu sorgen. Durch den Erfolg in Wolfsburg zog Oldenburg zum dritten Mal in das Halbfinale um den Krombacher Niedersachsenpokal ein. 2014 (0:1 bei Freie Turner Braunschweig) und 2015 (3:5 nach Elfmeterschießen gegen VfL Osnabrück) zog der VfB im Rennen um den Finaleinzug jeweils den Kürzeren. Auf wen die Blau-Weißen diesmal treffen, entscheidet sich bei der Auslosung anlässlich eines Workshops, zu dem der NFV die vier Halbfinalisten nach Barsinghausen einladen wird (Termin noch offen). Vor Oldenburg hatte sich bereits die Spielvereinigung Drochtersen/Assel für die Runde der letzten Vier qualifiziert. Noch ausgetragen werden müssen die Partien VfV Borussia 06 Hildesheim gegen VfL Osnabrück (voraussichtlich am 21. Oktober, 16 Uhr) und 1. FC Germania Egestorf/Langreder gegen SV Meppen (voraussichtlich 30. September).

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Seite zuletzt aktualisiert am: 15.07.2019

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