28.11.2018

264 Tore fielen beim „Weihnachtscup“

Autor / Quelle: Burghard Neumann

500 Jungen und Mädchen treten beim Staffelspieltag in der Hilsoccer-Arena an

 

 

Nach dem erfolgreichen Sommer-Cup war auch der „Weihnachtscup“, der offiziell als Staffelspieltag genannt wird ein weiteres Fußball-Highlight im NFV-Kreis Hildesheim. Mit 500 Jungen und Mädchen in 35 Teams (sechs Staffeln) zählt der „Weihnachtscup“ in diesen Altersklassen zu den größten Hallen-Sportveranstaltungen des Niedersächsischen Fußball-Verbandes.

„Die Hütte ist voll – so muss das sein“, freute sich der Staffelleiter Dirk Holzhausen (Staffelleiter U 6 bis U 8) und schaut mit großem Vergnügen auf die drei Spielfelder in der Hilsoccer-Arena in Himmelsthür. Gemeinsam mit Thomas Nowak (Staffelleiter U 10/U 11 und Schiedsrichter im Bezirk, TuS Hoheneggelsen) und dem Spielleiter im Kreisjugendausschuss Ralf Hamann hat Holzhausen als Hauptverantwortlicher diesen Fußball-Leckerbissen für den Fußballnachwuchs organisiert. „13 Mannschaften der Altersklassen U 6 und U 7 haben wir dazu gewonnen“, zog Holzhausen freudig Bilanz.

An diesem Tag waren alle Sieger. Zum Schluss wurden die Jungen und Mädchen Erinnerungsmedaillen umgehängt.

In rund fünf Stunden tummelten sich dort die U 6-, U 7- und U 8-Junioren gemeinsam mit den C-Juniorinnen, die zum ersten Mal dabei waren.

Es sind die Teams SG Wohldenberg/Holle, SSV Elze, PSV Grün-Weiß Hildesheim, VfV 06 Hildesheim und die SVG Einbeck aus dem Nachbarkreis Northeim-Einbeck.

Besonders dem Mädchenfußball fehlt zurzeit der Nachwuchs. Deswegen sollten auch die jungen Kickerinnen ihren Spaß am Fußballspiel haben entschlossen sich die Verantwortlichen.

In den Spitzenzeiten umjubelten über 1000 begeisterte Eltern und Zuschauer die Nachwuchskicker auf dem Kunstrasen, denn 264 Tore fielen am laufenden Band.

Laut Spielplan bestritt jedes Team mindestens vier Begegnungen. Dabei stand der Spaß im Vordergrund. Zwar ging es nicht um Punkte und Platzierungen, aber mit Tricks und Schnelligkeit bugsierten die Nachwuchskicker das runde Leder in die gegnerische Hälfte. Dabei stand der Fair-Play-Gedanke an vorderster Stelle. Die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter platzierten sich am Spielfeldrand, griffen aber nur ein wenn es nötig war. „Die Schiris haben das gut umgesetzt“, sagte Thomas Nowak. Von ihm kam auch die Idee Schiedsrichter einzusetzen, die gerade Mal drei Jahre älter waren als der älteste Kicker-Jahrgang. „Wir brauchen neue Schiedsrichter und müssen neue Wege gehen“, sagte er nachdenklich.

Julius Ahrens, Niklas Nowak und Niklas Mieth (alle 11 Jahre vom JFC Kaspel) machten eine gute Figur. Aufmerksam und mit großem Eifer waren die jüngsten Unparteiischen im Kreis dabei und sammelten ihre ersten Erfahrungen. Ein älterer „Kollege“ stand ihnen hilfreich zur Seite. Mit 14 Jahren können die Jungs ihre Schiedsrichterprüfung ablegen. Wenn sie dabei bleiben sind sie eine Verstärkung der Schiedsrichter-Gilde.

Großen Respekt zollte der NFV-Kreisvorsitzende Detlef Winter den drei Organisatoren, sowie den Trainern, Eltern und Sponsoren, die den Hallenspieltag unterstützen.

Besonders Dirk Holzhausen erfuhr lobende Worte. Für ihn war es eine Herzensangelegenheit. In vielen Stunden hatte er sich für den dritten Weihnachtscup eingesetzt.

Auch die politische Prominenz war von der Sportveranstaltung beeindruckt.  

Der Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal, die Landtagsabgeordneten Markus Brinkmann und Bernd Lynack, die stellvertretende Landrätin Waltraud Friedemann und

Herbert Schaper, stellvertretender Vorsitzender als Verantwortlicher für den Fair-Play-Cup beim NFV waren über den straff organisierten Ablauf freudig überrascht. Es klappt wie am Schnürchen. Den symbolischen Anstoß vollzogen Bernd Westphal und Bernd Lynack. Danach waren die Jungs und Mädchen die Hauptpersonen auf dem Kunstrasen und die Regisseure am Regiepult Thomas Nowak und Sohn Nico gaben den Anpfiff für die ersten Begegnungen frei. (bn)

 

 

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Seite zuletzt aktualisiert am: 10.12.2018

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