23.12.2017

Hallenrunde der Nachwuchskicker mit rund 354 Mannschaften

Autor / Quelle: Burghard Neumann

Die Planung der Hallenrunde bei den Sparkassen Hallen-Masters mit 354 Junioren-Mannschaften in 60 Staffeln und rund 200 Terminen stand im Mittelpunkt bei der zweiten Informationsveranstaltung der Hildesheimer Jugendleiter in der Saison 2017/2018. 45 Jugendleiter hatten sich in die Teilnehmerliste eingetragen. In der Tagesordnung zog der Kreisjugendobmann Hans-Jürgen Schwellnus Bilanz über die Hinrunde.

„Eine arbeitsintensive Aufgabe ist die Spielplanerstellung. Es ist natürlich ärgerlich wenn nach der Veröffentlichung Mannschaften kurzfristig zurückgezogen werden. Dann fange ich von vorn an“, bringt es der Spielleiter Ralf Hamann auf den Punkt. Die Kritik einiger Vereine über weite Fahrten und ungünstige Hallenzeiten wies der Spielleiter zurück, „denn dass sind Vorgaben der Gemeinden, die uns ihre Hallen zur Verfügung stellen, da sind uns die Hände gebunden. Wir bekommen auch weniger Hallentermine“, war Hamanns klare Ansage.

Verschiedene Vereine werden bei der Ausrichtung von Hallenspieltagen mehr beansprucht als der Rest. Als Grund wurde aufgeführt, das nur Vereine die Halle nutzen können die der betreffenden Gemeinde zugehören. Dieser Kritikpunkt wurde sachlich erörtert, denn es geht um den Fußballnachwuchs dem der Spaß am Kicken auch in den Wintermonaten nicht verwehrt werden soll. „Nicht in allen Kreisen des Verbandes wird Hallen-Fußball gespielt“, sagte Hamann. 30 Vereine stellen diesmal die Hallenaufsichten in der neuen Hildesheimer Saison.

 

Nicht ganz zufrieden waren die Staffelleiter mit dem Abschluss bei der Hinserie. Stefan Lübke (U 16, U 17, U 18) hatte seine Spiele frühzeitig angesetzt, aber sprichwörtlich fielen die meisten „ins Wasser“. Auch Thomas Nowak (U 10, U 11), Conny Jablonski-Bähre (U 14, U 15) und Sabine Kühl (Juniorinnen) mussten mehrere Begegnungen witterungsbedingt verlegen.

„Viel darf nicht mehr passieren“, hakte der Spielleiter ein, „wir können auch auf Ferien, Brückentage, Feiertage und Urlaub nicht immer Rücksicht nehmen um den Rahmenspielplan einzuhalten“, machten Hamann und Schwellnus deutlich.

 

Enttäuscht zeigte sich Sabine Kühl über die schwache Resonanz bei der Mädchen-fußball-Initiative des NFV-Kreises Hildesheim. Von 65 eingeladenen Vereinen hatten nur neun ihr Interesse bekundet. Dagegen war die Beteiligung beim 10. Staples-Cup mit 80 Mädchenteams eine „runde Sache“.

Eine echte Herausforderung war der zweite Weihnachts-Cup für die U 7- und U 6-Mannschaften. Über 500 Teams tummelten sich in der Hilssoccer-Arena in Himmelsthür. Lob kam von allen Seiten für den Staffelleiter Dirk Holzhausen für die gute Organisation.

Ein Hinweis kam noch vom Schiedsrichter-Ansetzer der Junioren Sebastian Lieke.

Vereinseigene Turniere können künftig nur noch auf digitalem Wege über den Kreisjugendobmann angemeldet werden, d. h. Ausschreibung, teilnehmende Vereine, etc. werden in schriftlicher Form nicht mehr bearbeitet. Schwellnus setzt sich mit Lieke in Verbindung der wiederum die Unparteiischen im dfb-net ansetzt. (bn)

 

Foto: Neumann

 

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„Eine volle Hütte“ - der Kreisjugendobmann Hans-Jürgen Schwellnuss begrüßte 45 Jugendleiter.

 

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Für die neue Hallen-Saison wurden die Spielstätten vom Spielleiter Ralf Hamann erwähnt.

 

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Seite zuletzt aktualisiert am: 09.10.2018

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