12.08.2014

Vereinsdialog

Auf dem Foto von links: Bernd Dierßen, Peter Mannsfeld, Horst Lemmermann, Maik Alpert, Karl Rothmund, Hans-Günther Kuers, Uwe Kaiser und Boris Allerheiligen. Foto: Kramer

Hülsen -  

SV Vorwärts Hülsen führt Dialog mit der NFV-Verbandsspitze. „Tradition verpflichtet, verlangt aber auch Perspektive.“ So lautet das Leitmotiv des SV Vorwärts Hülsen. Der Verein aus dem Kreis Verden hat sich große Ziele gesetzt und sie in einem Masterplan aufgestellt.

Die Vereinsführung traf sich jetzt mit einer Delegation des Niedersächsischen Fußballverbandes im Vereinsheim zu einem Meinungsaustausch. NFV-Präsident Karl Rothmund zeigte sich beeindruckt von den ehrgeizigen Plänen des Vorstandes, der bis zum Jahr 2021 eine Reihe von Projekten realisieren möchte.

Die Verantwortlichen sind sich sicher, dass der Fußball für den ländlichen Raum sehr attraktiv ist. Der SV Vorwärts Hülsen möchte sein Sportlerheim zum einem Treffpunkt für Jugendliche öffnen, einen Stützpunkt für den Nachwuchs gründen, einen Bolzplatz anlegen und einen Kunstrasenplatz soll gebaut werden. Die erste Fußballmannschaft, die derzeit in der Kreisliga spielt, soll bis 2020 bis in die Landesliga aufsteigen. Ein Jahr später feiert der Verein sein 100-jähriges Jubiläum.

Vorsitzender Maik Alpert und seine Vorstandskollegen betonen in diesem Zusammenhang, dass alle Bürgerinnen und Bürger des Ortes im Sportlerheim willkommen sind. Eine Gaststätte im Ort gibt es nicht. Deshalb entsteht auch keine Konkurrenzsituation. Der SV Vorwärts Hülsen ist finanziell gesund und geht mit großem Optimismus an die Zukunftsaufgaben heran. Ermutigt wurden die Vereinsvertreter von Rothmund: „Der Fußball besitzt eine große Anziehungskraft. Alle Achtung, was Sie sich so alles vorgenommen haben.“

Unterstützt wird der Verein von den mittelständischen Unternehmen des Ortes. Im Industriegebiet haben zehn Firmen ihren Standort. Um die Pläne realisieren zu können, hat der SV Vorwärts Hülsen für jedes Projekt einen Projektleiter abgestellt. NFV-Vizepräsident Hans-Günther Kuers und Verdens Kreisvorsitzender Horst Lemmermann halten den Aufbau eines Netzwerkes für wichtig. Aber auch in diesem Bereich sei der Verein gut aufgestellt.

Zum Thema „Vereinsberatung“ sagte der NFV-Präsident: „Sie spielt bei uns in der Geschäftsstelle in Barsinghausen ein große Rolle.“ Ansprechpartner sei der Jurist Steffen Heyerhorst, der auch Fragen über das Kerngeschäft Fußball hinaus beantworte. Vereinsberatung müsse zusätzlich in den Kreisen angeboten werden. „Wir müssen zu allen Themen sofort eine klare Auskunft erteilen, denn wir sind der Dienstleister der Vereine“, betonte Rothmund.

Ein anderes Thema: „Die Gewinnung von Schiedsrichtern ist für unseren Verein ein Problem. Wir finden nur wenige junge Leute für dieses Amt“, berichtete Vorsitzender Alperts. Der NFV-Präsident sagte zu, dass ein prominenter Schiedsrichter, Florian Meyer oder Michael Weiner Anfang des nächsten Jahres zu einer Veranstaltung für die Vereine im Kreis nach Hülsen kommen werde.

Zur Zusammenarbeit mit der Kommune informierte der Vorsitzende, dass die Rasenplätze von der Gemeinde gemäht werden und die Pflege vom Verein vorgenommen wird. Offensichtlich ist jedoch, dass die kleinen und sanierungsbedürftigen Umkleidekabinen nicht den Entwicklungen und Zielen des Sportvereines gerecht werden und grundlegend überholt werden müssen. Hallenbenutzungsgebühren erhebe die Kommune nicht. Karl Rothmund lobte abschließend die perfekte Vorbereitung des Vereinsdialogs und die hohe Qualität der Gesprächsrunde.

Reiner Kramer

Auf dem Foto von links: Bernd Dierßen, Peter Mannsfeld, Horst Lemmermann, Maik Alpert, Karl Rothmund, Hans-Günther Kuers, Uwe Kaiser und Boris Allerheiligen.

Foto: Kramer

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Seite zuletzt aktualisiert am: 16.07.2018

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