13.12.2020

NFV spendet 1500 Euro für Hospizverein

Autor / Quelle: Burghard Neumann

Mit einem vorweihnachtlichen Geschenk über 1500 Euro erfreute der Niedersächsische Fußballverband

Mit einem vorweihnachtlichen Geschenk über 1500 Euro erfreute der Niedersächsische Fußballverband (NFV) den Hospizverein des Ev.-luth. Kirchen-kreisverband Hildesheim. „Ein Anlass der Freude in dieser schweren Zeit, auch

wenn der Weihnachtsmann nicht in seinem typischen Outfit erscheint“, begrüßte der NFV-Kreisvorsitzende Detlef Winter die Gäste aus dem Hospiz in der Lehrstätte des Kreissportbundes.

Der symbolische Scheck wurde vom NFV-Vizepräsidenten und Bezirksvorsitzenden August-Wilhelm Winsmann an den Vorstandsvorsitzenden und Superintendent

Christian Castel überreicht.

Winsmann sagte dazu: „Welche Faszination der Fußball in Deutschland auslöst erkennen wir Woche für Woche an der Begeisterung für die Spiele.

Der Niedersächsische Fußballverband ist sich bewusst welche Strahlkraft der Fußball in unserer Gesellschaft hat. Neben der hohen Verantwortung ist aber auch eine starke gesamtgesellschaftliche Verpflichtung verbunden. Auch in diesem Jahr hat das Präsidium des NFV darüber hinaus beschlossen, in jedem der in Niedersachsen untergliederten vier Bezirke eine gemeinnützige und bedürftige Einrichtung mit einem Betrag von 1500 Euro zu Weihnachten zu unterstützen. Deswegen freue ich mich, dass ich diesen Scheck mit Detlef Winter an die Verantwortlichen des Hospizverein Geborgen bis zuletzt überreichen kann, die mit diesem Betrag in ihrem Wirkungskreis viel Gutes bewirken können“.

 

„Wir sind froh und dankbar für die Geldspende. Durch Corona wird die Arbeit nicht leichter, da in Alten- und Pflegeheimen oftmals Masken und Schutzkleidung für die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder fehlen. Es ist eine Ermutigung für unsere Arbeit, wir geben den betroffenen Menschen ein Gefühl der Geborgenheit, den Sterbenden in Zusammenarbeit mit Ärzten ein weitgehend schmerzfreies Leben in Würde zu ermöglichen, denn sie sind Geborgen bis zuletzt, wie unser Leitsatz lautet“, erwiderte Castel, der in Begleitung der Oberkirchenrätin der Landeskirche Hannover und

2. Vorsitzenden Elke Schölper und Koordinatorin Angela Plath gekommen war.

 

70 Ehrenamtliche leisten ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst.

Zurzeit sind sie besonders gefordert, sie knüpfen ihre gewohnt zwischenmenschlichen Beziehungen mit Schwerkranken auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Dazu gehört die Trauerbegleitung von Angehörigen durch qualifizierte Mitarbeiter sowie Unterstützung bei Kinderhospizarbeit in Kooperation mit dem Kinderhospiz Löwenherz.

 

Es sind gut ausgebildete Frauen und Männer aus allen Altersgruppen und den verschiedensten Berufen. Die Palliativmedizin ist heute in der Lage den Sterbenden einen schmerz- und leidfreien Tod zu ermöglichen. Aber oft fehlt es aber an der menschlichen Begleitung in den letzten Stunden. Hier leiten die Ehrenamtlichen des Hospizvereins wichtige Hilfe.

„Hoffentlich kommt es nicht zu einem totalen Besuchsverbot in den Heimen wie bei der ersten Corona-Welle. Damals sind Menschen ganz allein ohne Beisein eines Familienmitglieds gestorben. Das darf sich nicht wiederholen,“ sagte Castel hoffnungsvoll.

 

Der Hospizverein des Ev.-luth. Kirchenkreisverbandes Hildesheim sucht stets geeignete Mitarbeiter. Interessierte können sich telefonisch unter (0 51 21) 9 18 74 62 oder per Mail

an info@hospiz-hildesheim.de melden.

Ein Vorbereitungskurs dauert neun Monate, dabei müssen 120 Stunden absolviert werden.

(bn)

 

Foto: Burghard Neumann

BU:

Der NFV-Funktionär August-Wilhelm Winsmann (2.v.l.) überreicht den symbolischen Scheck an den Vorstandsvorsitzenden Christian Castel. Ganz links: Angela Plath; Rechts: NFV-Kreisvorsitzender Detlef Winter und 2. Hospiz-Vorsitzende Elke Schölper.

 

 

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Seite zuletzt aktualisiert am: 10.01.2021

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